Neue Perspektiven für den Chemie- und Biologie-Unterricht

Die Grenzen der sichtbaren Welt haben sich in den letzten Jahrhunderten immer weiter hinausgeschoben. Dank Vergrößerungstechniken blicken wir immer tiefer in den Mikrokosmos, in die Welt der Gewebe, der Zellen, aber auch auf die Oberflächen von lebenden und nicht lebenden Objekten.

Für Schülerinnen und Schüler bietet dies stets eine ganz eigene Faszination und Motivation für die damit verbundenen Lerninhalte in der Schule.

Seit Beginn des laufenden Schuljahres können die Schülerinnen und Schüler des Simon-Marius- Gymnasiums neue Einblicke in diesen Mikrokosmos der lebenden und unbelebten Materie gewinnen.

Dank der „Aktion kostenlose TRIAL UNIT für Schulen“ der Firma KEYENCE Deutschland GmbH steht den Fachschaften Biologie und Chemie ein Digitalmikroskop VHX 600 zur Verfügung.

Mit ihren 54 Millionen Pixeln ermöglicht diese kompakte Kamera scharfe und deutliche Betrachtungen, ohne das Objekt zerstören zu müssen. Dabei sind selbst unebene Oberflächen über den gesamten Betrachtungsbereich hinweg scharf einstellbar. Ebenso ist die Aufnahme von 3D- Bildern und das exakte Vermessen von Strukturen im Mikromaßstab möglich. Alle Bilder können leicht digital gespeichert und problemlos auf einen Computer übertragen werden. Weiter Informationen zu der Kamera sind unter http://www.keyence.de zu finden.

Alles in allem ist dieses Digitalmikroskop eine enorme Bereicherung, sei es im regulären Chemie- und Biologie-Unterricht, im von den Schülerinnen und Schülern sehr gern in der Oberstufe gewählten biologisch-chemischen Praktikum oder den zahlreichen W- und P-Seminaren dieser Fachbereiche. Erste Erfahrungen mit dem Mikroskop konnten Schülerinnen und Schüler der 8b im Chemie- Unterricht beim Untersuchen der Bestandteile eines Granitbrockens, sowie die Mitglieder des W- Seminars „Chemie unter der Lupe“ machen.

An dieser Stelle geht aber auch noch der Dank des Gymnasiums an Daniel Guth, einen ehemaligen Schüler und jetzigen Mitarbeiter von KEYENCE. Seiner Initiative ist dieses Engagement für das SMG zu verdanken. Außerdem war er bereit, in seiner Freizeit dem Fachbetreuer für Chemie Fischer eine umfangreiche Einführung in das Arbeiten mit dem Mikroskop zu geben.