"... und plötzlich bekamen wir kalte Füße ..."‎

‎Viele derjenigen Schülerinnen und Schüler des SMG, die am Freitag, den 20. März die Chance nutzten, die partielle Sonnenfinsternis am Vormittag vom Schulgelände aus zu beobachten, berichteten über dieses Gefühl der Kälte als das Himmelsschauspiel seinen Höhepunkt erreichte. Durch die lediglich nur 70%-ige Überdeckung der Sonnenscheibe durch den Mond registrierten nur wenige die sich langsam reduzierende Helligkeit. Die Verringerung des nicht-sichtbaren Anteils der Sonnenstrahlung aber, der sonst für angenehme Frühlingswärme sorgte, konnte gut wahrgenommen werden.‎


Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen durften im Zeitraum der maximalen Überdeckung auf dem Sportgelände des Gymnasiums mit selbst mitgebrachten Sonnen-Finsternisbrillen das Jahrhundertereignis verfolgen.‎
Gemeinsam mit Natur-und-Technik-Lehrkräften, die für Nachfragen und Zusatzerläuterungen zur Verfügung standen, betrachteten Siebtklässlerinnen und Siebtklässler die sich zum Teil verdunkelnde Sonne und konnten somit den im Unterricht vermittelten Lehrstoff vertiefen.‎

Blick durch die Sonnenfinsternisbrille

Die 5. Jahrgangsstufe durfte klassenweise auf die Sternwarte des SMG und dort nicht nur mit Sonnen-Finsternisbrillen, die dort zur Verfügung gestellt wurden, die sichelförmige Sonne beobachten, sondern allen wurde auch ein Blick durch das schuleigene mit einem Sonnenfilter versehene Teleskop ermöglicht. Hierbei konnten sie dann sogar bei der dunklen Begrenzungslinie des Mondes die Kraterstrukturen erkennen.‎

Blick durchs Teleskop


Neben Herrn Dr.-Ing. Kiesmüller, dem Betreuer der Sternwarte, konnten die Fünftklässlerinnen und Fünftklässler bei Nachfragen auch die Mitglieder des Astrophysik-Kurses der Q12 kontaktieren. Diese halfen allen auf der Sternwarte befindlichen Interessierten mit fachlichen Informationen und führten das Teleskop nach, wenn die Sonne sich aus dem Beobachtungsbereich des Okulars entfernte.‎

Modell der Konstellation Sonne, Mond, Erde

Zusätzlich konnte bei interessierten Nachfragen an Hand eines im Rahmen einer Seminararbeit gebastelten Modells die für die Entstehung einer Sonnenfinsternis notwendige Konstellation von Erde, Mond und Sonne veranschaulicht werden. Außer der 5. Jahrgangsstufe durften Interessierte der Physik-Kurse der Q11 und der Q12 den Blick durchs Teleskop nutzen, um das Naturschauspiel möglichst hautnah zu verfolgen.


Des Weiteren begrüßten wir als Gäste die Teilnehmenden der Astrophysik-Kurse des Theresien-Gymnasiums Ansbach, die schon Wochen vor dem Ereignis angefragt hatten, ob sie an diesem Tag die Sternwarte des SMG besuchen dürften.‎
Wer gerade nicht die sich verdunkelnde Sonne durch das Teleskop oder mit Hilfe einer Sonnenfinsternis-Brille beobachtete, hatte von der Dachterrasse des SMG aus einen wunderbaren Blick über den Altmühlsee, der sich zum Zeitpunkt der maximalen Überdeckung in einem eigenartigen fahlen Licht zeigte und leicht hinter aufsteigenden Dunstschleiern verschwand.‎
Den Mitgliedern des Astrophysik-Kurses der Q12, die durch ihren Einsatz den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung ermöglichten, sei an dieser Stelle herzlich gedankt.‎

U. Kiesmüller

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